Gemeinwohlwohnen e.V. setzt sich für ein selbstbestimmtes und solidarisches Zusammenleben ALLER Menschen ein.
Tanzparade zum 5. Mai – Behinderung ist Rebellion!
Dienstag, 5. Mai ab 18:00 Uhr gehen wir gemeinsam auf die Straße. Mit einer Tanzparade durch München machen wir sichtbar:
Alle Körper – egal welche Behinderung, Hautfarbe oder Geschlecht – sind Teil des Stadtbilds von München.
Vielleicht erinnern sich manche von euch an „Behinderung ist Rebellion“ – eine Tanzparade mit Rikschas und Lastenfahrrädern und Rollstühlen quer durch München, organisiert von Max Dorner & Köşk (KJR München-Stadt) und vielen Unterstützer*innen. Diesen Geist möchten wir wieder aufleben lassen!
Wir bewegen uns, wir sind laut, wir feiern uns – und setzen ein Zeichen gegen Ableismus und Ausgrenzung.
Sei dabei
Ob als Einzelperson, Initiative oder Gruppe – du bist willkommen.
7 Gründe warum wir am 5. Mai demonstrieren wollen…
Solange wir atmen, leben wir. Also: lasst uns unsere Freude am Leben auf die Straße tragen – ob rollend oder gehend, tanzend oder schweigend. Du bist willkommen so wie du bist.
Gemeinsam sind wir stark. Wir brauchen einander und wir brauchen ein starkes Netzwerk, eine starke Gemeinschaft um unsere Anliegen umzusetzen. Lasst uns einander kennen und vertrauen lernen.
Alle Körper – egal welche Behinderung, Hautfarbe, Alter oder Geschlecht – sind Teil des Stadtbilds von München. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Lasst uns stolz und sichtbar sein.
Es ist ein Privileg für sich selbst und andere da sein zu können und zu dürfen. Lasst uns unsere Privilegien teilen und füreinander einstehen – für uns selbst und für alle die dieses Privileg nicht haben.
Zu viele Menschen können nicht darüber entscheiden wo und wie sie wohnen und arbeiten. Leben darf nicht fremdbestimmt sein. Lasst uns benennen und einfordern was wir für ein selbstbestimmtes Leben brauchen.
Alles was heute da ist wurde im gestern in vielen kleinen und großen Schritten erkämpft. Lasst uns da anknüpfen, wo andere aufgehört haben. Lasst uns einen weiteren kleinen Schritt tun und miteinander Geschichte(n) schreiben.
Kräfte, die bestimmte Menschengruppen als lebensunwert aussondern oder abschieben wollen, dürfen nicht die Macht ergreifen. Nie wieder heißt nie wieder. Lasst uns lebensfeindliche Kräfte be*hindern und gemeinsam für das Leben kämpfen.